Deponie

Die verschiedenen Kompartimente der Deponie Leigrueb

Folgende Kompartimente sind vorhanden:

  • Typ E (Reaktorstoff)

  • Typ C (Reststoff)

  • Typ D (Schlacke)

Deponietechnik Leigrueb

Deponietechnik

Voraussetzungen für einen Deponiebau

Gemäss VVEA müssen verschiedene Voraussetzungen gegeben sein, damit eine Deponie Typ C-E gebaut werden kann. So gibt es unter Anderem gewichtige Anforderungen an den Untergrund, an das Einzugsgebiet des Grundwassers und weiteren technischen Voraussetzungen.
Alle diese Voraussetzungen erfüllt der Standort Leigrueb.

Der Aufbau der Deponieabdichtung

Grundlagen für den Deponiebau bildet der anstehende Boden. Dieser wird zu Beginn . Das kombinierte Abdichtungssystem besteht aus einer mineralischen Abdichtung als geologische Barriere sowie der bituminösen Abdichtung. Das mineralische Grundmaterial wurde aufbereitet und in der Sohle mittels konventionellen Einbaugeräten schichtweise eingebaut. Die bituminöse Abdichtung wurde mit Einbaufertigern und Walzen ebenfalls in Schichten eingebaut.

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Die verschiedenen Deponietypen im Allgemeinen

Typ E

- Rückstände aus der Behandlung von Sandfangmaterial
- Abfälle aus Hochwasser- und Brandereignissen
- Rückstände aus der mechanischen Behandlung von Bauabfällen
- Ausbauasphalt mit einem Gehalt PAK > 250mg/kg TS
- nicht brennbare Bauabfälle aus Verbundstoffe
- andere Abfälle, sofern die Grenzwerte der TVA eingehalten sind

Typ C

In Deponien Typ C werden Stoffe gelagert, die auf Grund ihrer Zusammensetzung chemisch oder biologisch stabil sind. In diese Kategorie gehören anorganische Rückstände aus Reinigungsverfahren, wie z.B. Rückstände aus der Rauchgasreinigung.

Typ B

In Deponien Typ B werden Stoffe gelagert, die chemisch und biologisch stabil sind. In diese Kategorie gehören gesteinsähnliche Stoffe wie z.B. sauberer Bauschutt.

Materialeinbau auf der Deponie Leigrueb

Einbautechnik

Der Einbau erfolgt in Schichten von ca. 30 cm. Mittels Raupenlader und Walze wird das Material zuätzlich verdichtet, damit die tragfähigkeit der Deponie und eine genügende Festigkeit des Deponiekörpers erreicht werden kann.

Schlackenaufbereitung

Die Schlacke muss vor der Deponierung von unverwünschten Fremdkörpern getrennt und aussortiert werden. Die Eisenteile (Schrott) werden mit grossen und sehr starken Magneten über dem Förderband herausgeholt. Aluminium und Buntmetalle werden ausgeschieden.

Die von Eisen befreite Schlacke lässt sich bedeutend besser einbauen und es wird ein höherer Verdichtungsgrad erreicht.