Chronik

1982

Gründung des Deponie Zweckverband des Zürcher Unterlandes

1986/87

Erstellen der Deponie Leigrueb, in der ehemaligen Lehmgrube der FF Ziegelei Lufingen. Der Standort für eine Reststoff-/Reaktordeponie ist aufgrund der geologischen Formation gut geeignet. Die sogenannte „obere Süsswasser Molasse“ besteht aus einer Wechsellagerung von Feinsandsteinen und hauptsächlich Tonmergel. Die Wasserzirkulation ist in der Molasse gering, was für den Betrieb einer Deponie bedeutend ist. Grundlage für eine den heutigen Anforderungen entsprechende Deponie ist die Abdichtung. In der Deponie Leigrueb kommt ein kombiniertes Abdichtungssystem bestehend aus einer mineralischen Abdichtung als geologische Barriere sowie der bituminösen Abdichtung zum Einsatz. Eine Kontrollentwässerung unterhalb der Abdichtung soll rechtzeitig zu erkennen geben, falls die Abdichtung allfällige schadhafte Stellen aufweist. Zudem wird sämtliches Schmutz- und Sauberwasser in eigens dafür vorgesehene Kanäle geleitet. Kontrollen der Wasserwerte sind gemäss Vorgaben des AWEL zu machen. Die Resultate sind im Jahresbericht für die Öffentlichkeit einsehbar.

1988

Aufnahme des Deponiebetriebes.

1994 - 95

Fertigstellung der Rekultivierungsetappe Nordböschung (Teil Etappe 1)

Erweiterung Etappe 5.1

1998

Oberflächenabschluss

1999

Kompartimentsabtrennung Reaktor- Schlackendeponie.

2001 - 02

Ausbau Südwest

2003

Fertigstellung der Rekultivierungsetappe Nordost

2004 - 05

Ausbau West

2005 - 08

Abdichtung (Bau Kompartimentsabtrennung und Seitenabdichtung)

2007

Teilrekultivierung Mitte Nord

2010

Übernahme des Deponiebetriebs der Deponie-Zweckverband Zürcher Unterlang (DEZU) durch die Deponie Leigrueb AG

seit 2012

Die Deponie Leigrueb AG nimmt,
abgesehen von Zwischenlagern und der aufbereiteten KVA-Schlacke der DHZ AG, nur noch Deponiebaumaterial für die anstehenden Rekultivierungsarbeiten an.

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