Wissen

  • Sanierung

    Durchführung von Dekontaminations- oder gleichwertigen Sicherungsmassnahmen, durch die sichergestellt wird, dass danach von der Altlast auch langfristig keine Gefahren für die Umwelt ausgehen.

  • Schlacke

    Schlacke sind Rückstände aus Verbrennungsvorgängen z.B. aus Kehrichtverbrennungsanlagen. Diese durch den Schmelz- /Verbrennungsvorgang von den unterschiedlichsten Abfallprodukten klumpigen Überreste, werden erst aufbereitet, d.h. brauchbare Metalle werden dem Recycling zugeführt. Die übrig bleibende reine Kehrichtschlacke wird je nach Schadstoff fachgerecht entsorgt.

  • Sickerwasser

    Jede Flüssigkeit, die durch die abgelagerten Abfälle und aus der Deponie emittiert oder in der Deponie eingeschlossen wird.

  • Siedlungsabfälle

    Die aus Haushalten stammenden Abfälle sowie andere Abfälle vergleichbarer Zusammensetzung.

  • Sonderabfall

    Materialien, welche durch Fremdstoffe verunreinigt sind (Oele, Benzin, PCB, Blei, Schwermetall u.v.m.) und durch die Verunreinigung Gefährlichkeitsmerkmale aufweisen. Somit stellen sie eine potentielle Gefahr für die Umwelt und/oder unsere Gesundheit dar. Ebenfalls zu beachten ist, dass Sonderabfall je nach Art der Verunreinigung chemische und biologische Reaktionen aufweisen kann. Daher ist beim Umgang mit Sonderabfall immer Vorsicht geboten – und Fachpersonal ist unumgänglich. Sonderabfall unterliegt der gesetzlichen Nachweispflicht. Das bedeutet, dass Sonderabfall nur nach vorheriger behördlicher Genehmigung vom Abfallerzeuger zu einer zugelassenen Verwertungsanlage oder einer Deponie transportiert werden darf. Zudem müssen die zuständigen Behörden über den Zeitpunkt und die Menge des überbrachten Sonderabfalls informiert werden. Als Rechtgrundlage gilt neben der AltlV „Verordnung über die Sanierung von belasteten Standorten – Altastenverordnung“ auch die VEVA „Verordnung über den Verkehr mit Abfällen“.

  • Strassenabfälle

    Beim Unterhalt von Strassen fällt Abfall in Form von Wischgut und Sammlerschlämmen an. Diese Abfälle müssen umweltgerecht behandelt und entsorgt werden.

  • Strassensammlerschlämme

    Die befestigten Vekehrsflächen (Strassen, Plätze, Parkplätze) werden in der Schweiz zu einem grossen Teil über Kanalisationen entwässert. Damit möglichst wenig Feststoffe in die Kanalisation gelangen, wird das Strassenabwasser zuerst in einen Schacht eingeleitet. Dort sammeln sich die Feststoffe. Diese Schlammsammler-Schächte müssen regelmässig geleert werden. Das aus den Schächten abgesaugte Material wird als Strassensammlerschlamm bezeichnet. Strassensammlerschlämme bestehen zur Hauptsache aus Wasser, Sand, Kies, Fein- und Feinstschlamm und organischen Substanzen (Laub, Hundekot, andere Abfälle). Aufgrund ihrer Schadstoffbelastung (v.a. durch Schwermetalle) sind Strassensammlerschlämme Sonderabfälle.

  • Strassenwischgut

    Strassenwischgut ist ein Abfall aus dem Strassenunterhalt. Es fällt bei der mechanischen Reinigung von Strassen und Plätzen durch Wischen oder Kehren an. Strassenwischgut ist zeitweise erheblich belastet durch Schadstoffe (Schwermetalle) und besteht zu einem grossen Teil aus brennbarem Material (Papier, Laub).